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Haus Moriah Nachrichten Bericht 12.01.2020

Moriah - Bellavista
 
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Sonntag, 12. Januar 2020

Inzwischen wurde das Kursideal des neuen Kurses per WhatsApp in unsere internationale Gemeinschaft geschickt: «Pueri paternales in Moriah pro Belmonte – väterliche Kinder in Moriah für Belmonte». Zu diesem neuen, fusionierten Kurs gehören folgende sieben Mitbrüder: Rodrigo Cabrera (Brasilien), Esteban Casquero (Argentinien), Marcelo Cervi (Brasilien), Sérgio Eichenberger (Argentinien), José Plaza (Chile), Maurício Torres (Chile) und Alejandro Zelaya (Argentinien). Um 7.30 Uhr feiern wir in der Hauskapelle der casa S. José die Sonntagsmesse. Der bisherige Kursführer Alejandro präsidiert. Am Ende der Messe machen wir einige Gruppenfotos.

Der  neue Kurs (v.l.) Rodrigo Cabrera, Maurício Torres, Marcelo Cervi, Esteban Casquero, José Plaza, Sérgio Eichenberger, Alejandro Zelaya
Der neue Kurs (v.l.) Rodrigo Cabrera, Maurício Torres, Marcelo Cervi, Esteban Casquero, José Plaza, Sérgio Eichenberger, Alejandro Zelaya
Dann haben wir jeder für sich Zeit. Ich schreibe und lese etwas, vor allem das Referat, das Kurt Faulhaber zwischen den Jahren der SMJ in Schönstatt über Resonanz und Bildung gehalten hat.

Um 11.30 Uhr gehen wir los, diesmal in Shorts und leichter Sommerkleidung, auch, weil es in Chile im Moment an einigen Ecken gefährlich sein kann, sich als Priester auf offener Straße zu erkennen zu geben. Wir fahren mit der Metro (S-Bahn) bis zur Endstation am Stadtrand und sind zu Gast bei einem priesterlichen Freund von Maurício, der wie er Militärgeistlicher ist.

Auf dem Weg zu ihm sehen wir viele Geschäfte, die im Erdgeschoss mit Eisenplatten verrammelt sind. Seit den Krawallen in Chile seit dem letzten Herbst sind viele von ihnen überfallen, ausgeraubt und nicht mehr geöffnet worden. Einige haben heute eine kleine Öffnung, durch die man das Geschäft betreten kann. Man rechnet jederzeit mit neu aufflammenden Protesten, denen dann immer auch Geschäfte zum Opfer fallen. Überall ist viel Polizei und in den Geschäften privates Sicherheitspersonal zu sehen. Die Straßen, die wir passieren, machen auf mich einen recht schmutzigen, ungepflegten Eindruck.

Esteban Casquero bereitet das Assado vor
Esteban Casquero bereitet das Assado vor
In einem großen Supermarkt kaufen wir alles, was wir für das Mittagessen brauchen. Nicht weit vom Supermarkt ist die Privatwohnung des mit Maurício befreundeten Militärgeistlichen. Er begrüßt uns herzlich mit dem Hinweis, sein Haus sei heute unser Haus. Esteban kümmert sich um die Vorbereitung des Assado auf offenem Grill. Das Grillfleisch hat unser Gastgeber besorgt. Wir haben die Getränke und Beilagen eingekauft und mitgebracht.

 

Rodrigo, Sergio und Marcelo am Mittagstisch
Rodrigo, Sergio und Marcelo am Mittagstisch
Es wird ein schöner, entspannter Nachmittag bei gutem, sehr reichhaltigem Essen (viel Fleisch!), guten Gesprächen und unterschiedlicher Musik, die wir per Bluetooth vom Handy über einen kleinen Lautsprecher hören, ein musikalisches Potpourri durch verschiedene Stile und Länder. Am Abend gehen Esteban und Maurício kurz in den kleinen Pool, den unser Gastgeber im hinteren Hof aufgestellt hat.

 

Brasilianisch-deutsche Zusammenarbeit beim Spülen nach dem Sonntagsassado
Brasilianisch-deutsche Zusammenarbeit beim Spülen nach dem Sonntagsassado
Nach einer guten Torte, die eine Dame unserem Gastgeber geschenkt hat, brechen wir um 19.30 Uhr mit großem Dank für den schönen Nachmittag und die herzliche Gastfreundschaft wieder auf. Von der Metro aus kann man die nahen Anden gut sehen. Die höchsten Gipfel sind schneebedeckt, also über 5.000 Meter hoch.

 

Als wir zur casa S. José kommen, sind alle Eingänge geschlossen und kein Pförtner mehr zu sehen. Es dauert einige Zeit, bis uns jemand von drinnen wahrnimmt und uns öffnet. Nach einer kleinen Pause beten wir die Vesper miteinander. Die Mitbrüder außer Sergio und mir können schon wieder essen und verzehren etwas vom kalten Assado, das sie mitgenommen haben.

Fortsetzung

 
 

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