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Haus Moriah Nachrichten COPA 2019 08

Copa2019
Reise in die Regio Getsemani
(Dominikanische Republik)
20.5.-3.6.2019

Generalrektor Dr. Christian Löhr 


 

 

Sonntag, 26. Mai 2019

Kurt, Freddy und ich beten bereits um 7.00 Uhr die Laudes in der schönen Hauskapelle. Danach frühstücken wir auch heute auf der Terrasse. Um 8.00 Uhr will uns unser Mitbruder P. Aridio Luzón Veras abholen. Es wird 20 Minuten später, bis wir uns von Freddy dankbar für unseren Aufenthalt bei ihm verabschieden und mit P. Aridio in seine Pfarrei fahren.

Er hat mich gebeten, der Heiligen Messe mit seiner Pfarrei um 9.00 Uhr vorzustehen. Die Pfarrei ist eher klein und ärmlich. Im Garten hinter dem kleinen Pfarrhaus sind zwei große Hunde, um die sich Aridio kümmert.

Wir kleiden uns in der Sakristei an und begrüßen gemeinsam die ankommenden Gläubigen im weit geöffneten Portal, die meisten mit dem hier ortsüblichen Abrazzo (Wangenkuss). Die Heilige Messe beginnt nicht pünktlich, sondern erst, als die meisten da sind. Das Messbuch ist nicht vorbereitet, weil die Geistlichen hier natürlich die feststehenden Messteile auswendig können. So entsteht eine längere Pause, in der P. Aridio und sein Diakon im Messbuch die richtige Seite suchen.

Heute, am letzten Sonntag im Mai, ist hier in der Dominikanischen Republik Muttertag, der sehr intensiv begangen wird. In den Straßen sind viele Blumenverkaufsstände aufgebaut, die heute offenbar viele Kunden finden. Die Predigt, mit besonderem Bezug zum Muttertag, hält Pfarrer Aridio zum Glück selbst. Spätestens jetzt ist die Kirche ganz voll. Zur Kommunion gehen aber nur einige.

P. Aridio lädt mich nach der Kommunionausteilung ein, nochmals mit hinunterzugehen, um Einzelsegnungen mit einem Kreuzzeichen auf die Stirn vorzunehmen. Diese Segnung ist nun für alle, auch die die Hl. Kommunion nicht empfangen können, und es kommen viele, die sich gern den Segen zusprechen lassen.

Nach der Sonntagsmesse in der Sakristei, P. Aridio Luzón Veras (Mitte) mit Mutter und Schwester
Nach der Sonntagsmesse in der Sakristei, P. Aridio Luzón Veras (Mitte) mit Mutter und Schwester
Am Ende der Messfeier werden ausgewählte Mütter aus den verschiedenen Stadtteilen der Pfarrei besonders vorgestellt und geehrt. In der Sakristei werden wir der Mutter, der Schwester und dem Bruder von P. Aridio vorgestellt. Sie wohnen alle hier in Santiago.

 

 

 

Monument in Santiago
Monument in Santiago
 
Monument in Santiago
Monument in Santiago

 

 

 

 

 

P. Aridio hat stark Diabetes und muss nach der Heiligen Messe etwas essen. Dann fahren wir in die Innenstadt zur Kathedrale, die aber leider schon geschlossen ist. So fahren wir weiter zum Monument auf dem Berg und steigen den Hügel hinauf.

Copa2019
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P. Aridio mit seinem Neffen und Patenkind beim Mittagessen
P. Aridio mit seinem Neffen und Patenkind beim Mittagessen

Zurück am Parkplatz treffen wir einen anderen Bruder von Aridio mit seiner Frau und ihrem einjährigen Sohn. In der Nähe essen wir etwas in einem Restaurant. Leider dauert es sehr lange, bis das Essen kommt.

 

 

 


Weil unser Mitbruder Bischof Andres Napoleon noch nicht da ist, der aus Barahona zu uns kommen will, fahren wir nochmals zur päpstlichen Universität zurück. Ich spaziere mit Kurt eine halbe Stunde durch den weitläufigen Campus und zeige ihm einige Gebäude. Dann trifft uns schon auf dem Weg das Auto von Andres und nimmt uns auf.

In der Pfarrei von P. Lucas Núnez B. in Montecristi
In der Pfarrei von P. Lucas Núnez B. in Montecristi
Aridio fährt das Auto seines Kursbruders Andres. Wir sind bei Padre Lucas Nunes im 130 km entfernten Montecristi zur Feier des Patronatsfestes eingeladen. Damit ist es ein kleines Kursstreffen des Kurses "Servus Patris cum Cristo in Getsemani" der Kursbrüder Aridio, Lucas und Andres.  

Dieses Gebiet im Nord-Westen des Landes, nach Haiti zu, kenne ich noch nicht. Es ist das trockenste Gebiet des Landes. P. Lucas wohnt in einem Pfarrhaus, das ein ehemaliges Priesterseminar ist und von daher recht groß und klösterlich. Wir trinken nach der Ankunft etwas und unterhalten uns.

Copa2019
Copa2019
 

 

 

 

 

 

Bischof Andres
Bischof Andres

 

 

Um 19.00 Uhr beginnt der Festgottesdienst vom Heiligen Fernando, König von Spanien, der der Namensgeber der hiesigen schönen Pfarrkirche aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ist. Weil hier heute morgen schon eine Heilige Messe mit vielen Müttern gefeiert wurde, ist jetzt die Kirche nicht ganz voll. Bischof Andres Napoleon steht der Hl. Messe vor und predigt. Danach haben Mercedarier-Schwestern ein reichhaltiges Abendessen ins Pfarrhaus gebracht und wir essen miteinander.

 

Fortsetzung

 
 

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