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Haus Moriah Nachrichten COPA 2019 10

Copa2019
Reise in die Regio Getsemani
(Dominikanische Republik)
20.5.-3.6.2019

Generalrektor Dr. Christian Löhr 


 

 

Dienstag, 28. Mai 2019

Als ich aus meinem Zimmer komme, erwartet mich schon Bischof Andres vor meiner Tür. Er hat mit unserem Mitbruder José Luis Hernandez Kontakt aufgenommen und ihn für 10.00 Uhr hierher eingeladen. In der Hauskapelle dieses Hauses der Bischofskonferenz beten Andres, Kurt und ich die Laudes und frühstücken dann.

Hier gibt es kein festes Personal in der Küche. Einer der Mitarbeiter hat für uns ein typisch dominikanisches Frühstück in einem benachbarten Restaurant gekauft und in Kunststoffbehältern mitgebracht. Msgr. Andres hat heute Vormittag zwei Kommissionssitzungen im benachbarten Priesterseminar. Kurt und ich haben Zeit, auf unseren Zimmern an unseren Berichten zu arbeiten.

Gegen 10.30 Uhr wird mir die Ankunft von P. José Luis gemeldet. Ich hole ihn unten am Eingang ab und stelle ihm Kurt vor. Wir sprechen dann fast eine Stunde in meinem Zimmer, weil es hier eine Klimaanlage gibt. (…)

Nach unserem ausführlichen und sehr wichtigen Gespräch fährt José Luis mit Kurt und mir in die Altstadt. Wir besuchen die Kathedrale, das Pantheon und das Haus Christoph Kolumbus und essen eine Kleinigkeit in einer Pizzeria gegenüber der Kathedrale. Auf dem Rückweg zum Haus der Bischofskonferenz, wo Bischof Andres schon auf uns wartet, fahren wir an der Filiale der Päpstlichen Universität von Santiago vorbei.

Kurt Faulhaber und José Luis Hernandez in der Altstadt von Santo Domingo
Kurt Faulhaber und José Luis Hernandez in der Altstadt von Santo Domingo
 
Kurt und José Luis vor der Kathedrale von Santo Domingo
Kurt und José Luis vor der Kathedrale von Santo Domingo

 

 

 

 

 

 

Haus des Christoph Columbus in der Altstadt von Santo Domingo
Haus des Christoph Columbus in der Altstadt von Santo Domingo
 

Schnell packen wir unsere Sachen zusammen und fahren mit dem Auto von Bischof Andres von der Hauptstadt in seine Bischofsstadt Barahona. Wir brauchen drei Stunden dafür. Nur der erste Teil ist als zweispurige Autobahn ausgebaut. Dann geht der Weg über eine gute Landstraße durch manche Ortschaften. Andres kauft am Straßenrand Mangos ein und bietet mir an, nun selbst zu fahren. Heute regnet es auf dem ganzen Weg. Es ist ein Segen, wie die Leute hier sagen, weil es sonst so trocken ist.

Das Gebiet der Diözese Barahona gehört zu den ärmsten Gegenden des Landes. Es ist nur sehr dünn besiedelt. Statt richtiger Häuser sieht man mehr Hütten. Umso erstaunter sind Kurt und ich, dass das Bischofshaus sehr schön ist. Das Land stellt den Bischöfen eine angemessene Unterkunft zur Verfügung. Von daher gehört das Bischofshaus nicht der Kirche, sondern dem Staat und dieser überlässt es zur kostenfreien Nutzung dem Bischof. Gelegentlich finden hier auch politische Treffen statt.

Wir feiern in der Hauskapelle des Bischofshauses die Heilige Messe mit integrierter Vesper. Nach dem Abendessen können Kurt und ich noch etwas Schreiben.

Fortsetzung 

 
 

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