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Haus Moriah Nachrichten Philippinen 2019 11

Reisebericht    
Phil2019

Philippinen  

25. Juni - 8. Juli 2019

Generalrektor
Dr. Christian Löhr
 

 


 

 

 

Freitag, 5. Juli 2019

Um 7.00 Uhr gehe ich zum Strand hinunter. Nun ist wieder Hochwasser und ich genieße es, den Tag mit 30 Minuten schwimmen beginnen zu können. Es sind nur wenige Leute am Strand. Als Schwimmer habe ich den Ozean hier für mich allein.

Das Frühstück im Hotelrestaurant lässt kaum Wünsche offen. Um 9.00 Uhr kommen Father Stephen und Father Boboy an unser Hotelzimmer. Wir checken aus und laufen den kurzen Weg zur Hauptstraße vor. Nach kurzer Zeit kommt der Yeep (Bus), der uns in die Hafenstadt bringt. Auf dem Weg füllt sich der Bus immer mehr, so dass ein Sitz, der in Europa mit einer Person besetzt wäre, hier mit zwei Leuten gefüllt wird. Wir steigen an der Kathedrale aus, die sehr schön ausgestaltet ist. Die gesamte Decke ist mit schönen Malereien verziert. In die Heilsgeschichte ist hier die Geschichte der Menschen von Bohol und dieser Diözese verwoben. Ein Bild erzählt von einem schweren Erdbeben im Jahr 2013, bei dem wohl die ganze Kathedrale, bis auf den Glockenturm, eingestürzt ist. Was wir heute sehen und bewundern, ist also erst in den letzten Jahren beim Wiederaufbau entstanden.

Glockenturm auf dem Schönstattzentrum in Cebu
Glockenturm auf dem Schönstattzentrum in Cebu
Heute fahren wir mit zwei Tuk-Tuks (überbaute Motorräder) zum Hafen hinunter. Es dauert dann nicht mehr lange bis zum Ablegen unseres Schnellbootes nach Cebu. Diesmal haben wir gleich für oben gebucht, um nicht so kalt zu sitzen. Auf der zweistündigen Überfahrt lese ich das Tolstoi-Lesebuch zu Ende, das mir Kurt Faulhaber jüngst bei unserem Aufenthalt in der Dominikanischen Republik geschenkt hat. Es bleibt auch Zeit für einen intensiven Austausch mit Armin über einen Bericht auf katholisch.de über ein Interview mit Michael Gerber über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit von Priesterweihen für Frauen und die Bemühungen der katholischen Kirche um mehr Geschlechtergerechtigkeit.

Retreathouse am Schönstattzentrum in Cebu
Retreathouse am Schönstattzentrum in Cebu
Vom Hafen in Cebu fahren wir mit einem Taxi in ein großes Einkaufszentrum (Mall), wo vor allem Father Stephen etwas einkaufen möchte. Armin und ich nutzen die Gelegenheit, kleinere Geschenke zu kaufen als Mitbringsel von den Philippinen nach Deutschland. Father Stephen kauft einen guten Apparat, um aus Obst Saft zu machen. Father Boboy findet in einer Apotheke etwas für seine Mutter zu Hause. Gemeinsam essen wir in der Mall in einem großen Restaurant.

 

Schönstattheiligtum in Cebu
Schönstattheiligtum in Cebu
Danach verabschieden wir uns von Father Boboy und Father Stephen. Beide fliegen heute Abend nach Mindanao zurück und kehren in ihre Pfarreien heim.

Armin und ich nehmen ein Taxi und fahren ins Schoenstatt-Retreat-Center zurück. Hier haben wir Zeit für eine Mittagsruhe und zur Bearbeitung von Nachrichten. Ich unternehme auch einen Spaziergang in die Nähe. Die Leute staunen nicht schlecht, als sie mich spazieren sehen und grüßen mich freundlich. Weil es so warm ist, komme ich schweißgebadet wieder zurück. Es ist sehr unüblich, hier längere Wege zu Fuß zurückzulegen. Im Grundstück des hiesigen Schönstatt-Zentrums mache ich einige Fotos.

Phil2019
 
Phil2019

 

 

 

 

Nach dem Abendessen beten Armin und ich im Vaterzimmer die Vesper. Ich kann noch einige Telefonate über Whatsapp führen mit Erzbischof Ignazio Sanna, Adrian González und Heinz-Martin Zipfel und bin dann reichlich müde.

Fortsetzung  

 
 

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