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Haus Moriah Nachrichten Philippinen 2019 13

Reisebericht    
Phil2019

Philippinen  

25. Juni - 8. Juli 2019

Generalrektor
Dr. Christian Löhr
 

 


 

 

 

Sonntag, 7. Juli 2019

In meiner Heimatdiözese Eichstätt wird heute das Hochfest des Gründerbischofs, des Heiligen Willibald, gefeiert. In Gedanken und im Gebet bin ich dort. Morgen wird unser Mitbruder Bischof Michael Gerber zum „Tag der geistlichen Berufe“ in Eichstätt den Festvortrag zur „Pastoral am Puls“ („Kentenichpastoral“) halten und bei der Festmesse im Dom mit den Priesterjubilaren predigen. Ich hoffe, wünsche und bete, dass seine Ausführungen gut aufgenommen und die pastorale Ausrichtung prägen werden.

Hier am Schönstattzentrum in Cebu beten Armin und ich um 7.15 Uhr die Laudes im Vaterzimmer. Die Schwestern gehen, wenn kein Priester im Haus ist, in die Nachbarpfarrei Hl. Don Bosco und feiern die Heilige Messe dort mit. Armin und mir haben sie vorgeschlagen, um 9.00 Uhr eine eigene Messe hier im Heiligtum zu feiern, zu der sie die Schönstätter in der Stadt einladen wollen. Mit Armin habe ich mich darauf verständigt, dass er dieser Sonntagsmesse vorsteht und ich die Predigt halte.

Neben einigen Schönstatt-Familien sind heute auch viele der Studenten zur Messe gekommen, die sich im Moment im Schoenstatt-Retreat-House auf ihre Prüfungen vorbereiten. Bei meiner Predigt erwähne ich, dass anstatt eines Monologes ein Dialog schön wäre und lade dazu ein, nach der Heiligen Messe noch zusammenzubleiben und ins Gespräch zu kommen. So wird nach der Heiligen Messe gegenüber dem Heiligtum, unter einem Pavillon, für alle Wasser und Gebäck gereicht. Weil die Studenten keine Schönstätter sind, schlagen die Schwestern vor, dass wir mit den Interessierten in einen der Säle unten gehen. Etwa 30 Personen, Familien und junge Leute, kommen so in einem Stuhlkreis zusammen. Armin und ich stellen unsere Gemeinschaft innerhalb der Schönstattbewegung vor und bitten dann um Fragen und Kommentare. Wir kommen miteinander über den Freiheitsbegriff von Pater Kentenich ins Gespräch und wie wir heute die modernen Kommunikationsmittel gut für Schönstatt und die Verbreitung des Glaubens in der Welt nutzen können.

Die anwesenden Mädchen werden von den Schwestern zu einer Gruppe von „Schönstatt Mädchen und jungen Frauen“ geschult. Heute soll das dritte Treffen sein. So nutzen wir nicht die ganze Zeit bis zum Mittagessen, sondern gehen rechtzeitig auseinander, damit die Mädchen noch etwas mit den Schwestern arbeiten können.

Den Rest dieses Sonntages sind Armin und ich sehr frei. Nach einer guten Siesta kann ich viele schriftliche Arbeiten erledigen und meine Rückkehr nach Schönstatt vorbereiten. Ich mache auch einen ausführlichen Spaziergang über das Grundstück und halte geistliche Einkehr im Heiligtum. 

Fortsetzung 

 

 
 

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