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Haus Moriah Nachrichten Philippinen 2019 08

Reisebericht    
Phil2019

Philippinen  

25. Juni - 8. Juli 2019

Generalrektor
Dr. Christian Löhr
 

 


 

Dienstag, 2. Juli 2019

Wir beten gemeinsam die Laudes im Vaterzimmer. Nach dem Frühstück beginnen wir mit dem Lebensaustausch: wir erzählen uns, was uns bewegt und was wir in letzter Zeit erfahren haben vor dem Hintergrund, dass Gott mit uns Menschen jeden Tag seine Heilsgeschichte mit uns Menschen weiterschreibt.

v.l. Steeven, Nelbert, Boboy
v.l. Steeven, Nelbert, Boboy
Diakon Nelbert erzählt, dass er vor einem Jahr zum Diakon geweiht wurde. Durch den Tod seines Bischofs hat sich seine Priesterweihe bisher verzögert. Der Diözesanadministrator wollte keine Priesterweihe durchführen und dem neuen Bischof nicht vorgreifen. Nelbert hofft, dass er noch in diesem Jahr vom neuen Bischof von Butuan geweiht wird. Er hat in letzter Zeit in kurzer Folge verschiedene Pfarrgemeinden kennengelernt. Er freut sich, nun länger an einem Ort bleiben und Gruppen intensiver begleiten zu können.

Phil2019
Pfarrer Steven erzählt von seinen vielen Aufgaben als Pfarrer und als Caritasverantwortlicher. Es bleibt ihm nur sehr wenig Zeit für andere Dinge. Er kann in diesem Jahr seinen 19. Priesterweihetag begehen.

Vikar Boboy ist Kaplan an der Kathedrale in Tandag. Schönstatt hat ihm sehr geholfen, seine priesterliche Spiritualität zu vertiefen und in den pastoralen Aufgaben zu wachsen. Er freut sich, künftig mehr Mitverantwortung in unserer Verbandsfamilie auf den Philippinen als Erzieher übernehmen zu können.

Nach diesem Lebensaustausch öffnen wir die lange Schriftrolle dieses Kurses im Flur: ich bin beeindruckt, wieviel Kursgeschichte sich auf der langen Rolle findet und abzeichnet. Wir ergänzen unsere ausgetauschten Erfahrungen auf der Schriftrolle. Die Mitbrüder bitten auch Armin und mich, unsere Erfahrungen niederzuschreiben. Wir tauschen uns weiter über unsere Erfahrungen aus und helfen uns, darin den Willen Gottes und seine Spuren zu entdecken.

Arbeit mit der Schriftrolle
Arbeit mit der Schriftrolle

 

 

 

 

 

 

 

In den anderen Sitzungen mit dem Kurs sprechen wir über die jetzt zu Ende gehende Intensivzeit und die Erfahrungen, die die Mitbrüder darin gemacht haben. Aufgrund der weiten Wege hier im Land ist es sehr schwierig, als Kurs zusammenzukommen. Während wir die kleine, englischsprachige Schönstatt-Bibliothek im Untergeschoss besuchen, überlegen wir, ob die Mitglieder des Kurses nicht je einzeln ein Buch lesen und sich darüber schriftlich austauschen könnten. Jeder erhält eine englische Ausgabe von „Kindsein vor Gott“. Dieses Buch wird der Kurs binnen eines Jahres lesen und sich immer wieder Anteil an den Erfahrungen damit schenken.

Nach der Heiligen Messe
Nach der Heiligen Messe

 
Nach der Heiligen Messe mit einer Familie
Nach der Heiligen Messe mit einer Familie

 

 

 

 

 

 

 

Um 17.00 Uhr feiern wir die Heilige Messe im Heiligtum. Father Boboy steht der Messe diesmal vor, Diakon Nelbert legt die Schrifttexte in der Predigt aus. Neben den Schwestern feiern wieder einige Leute die Heilige Messe mit. Im Anschluss werden wir von Studenten um besonderen Segen für ihre bevorstehenden Prüfungen gebeten.

Um 20.00 Uhr hiesiger Zeit, 14.00 Uhr in Deutschland und 8.00 Uhr in der Dominikanischen Republik, haben wir Skype-Konferenz der Generalleitung. Die Internetverbindung ist recht gut und stabil. Denis Ndikumana ist mit einem Bus in Burundi unterwegs. Die Verbindung zu ihm hält leider nur sehr kurz.

Nach der Skype-Konferenz gehe ich nochmals kurz zum Kurs. Gegen 22.00 Uhr verabschieden wir uns für die Bettruhe.

Fortsetzung

 

 
 

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