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Haus Moriah Nachrichten Philippinen 2019 09

Reisebericht    
Phil2019

Philippinen  

25. Juni - 8. Juli 2019

Generalrektor
Dr. Christian Löhr
 

 


 

 

Mittwoch, 3. Juli 2019

Wir beten auch heute wieder die Laudes miteinander im Vaterzimmer und frühstücken dann. In der ersten Arbeitseinheit präsentiere ich dem Holy-Spring-Course Informationen aus der Internationalen unserer Gemeinschaft. Ich berichte über den Kurs, der im August aus der Regio Getsemani zum Ewigkontrakt nach Europa kommt, von den Plänen unserer Regio Nazareth um den Bau eines neuen Heiligtums in Gitega, die Arbeit einer Arbeitsgruppe an einer neuen, viersprachigen Homepage für unsere Gemeinschaft, von den Herausforderungen in der Regio Nuevo Belen mitten in der Aufarbeitung vieler Missbrauchsfälle und von Belmonte.

Ich erwähne, dass unser deutschsprachiger Familienbrief bisher leider nur ins Spanische übersetzt wird. Es ist ein Desiderat, dass wir künftig auch Übersetzungen ins Englische und Französische haben, damit die Mitbrüder in Burundi und auf den Philippinen von den Entwicklungen unserer Gemeinschaft nicht abgeschnitten sind. Die Mitbrüder stellen interessierte Fragen.

Dann lesen wir die Kontraktformel für den dritten Kontrakt heute Nachmittag und sprechen über die Bedeutung der einzelnen Aussagen. Wir besprechen und vertiefen auch die Punkte, die unsere regelmäßige Treue zu unserer Gemeinschaft betreffen: GTO, tägliche geistliche halbe Stunde, monatliche Geisteserneuerung und Rechenschaftsbericht. Ich muss mit Klaus Alender noch absprechen, an wen die Mitbrüder künftig ihren RB schicken sollen.

Ich freue mich, dass die Mitbrüder selbst den Vorschlag machen, ein Konto für unsere Gemeinschaft auf den Philippinen einzurichten, auf das sie die 6% unseres monatlichen Beitrages für unsere Gemeinschaft einzahlen. Sie wollen sich in den verbleibenden drei Jahren bis zum Ewigkontrakt bemühen, die Punkte gut einzuüben, über die wir gesprochen haben und regelmäßig darin zu werden.

Nach der Mittagspause gibt Armin einen Impuls, der zur Kontrakterneuerung hinführt: Er lädt ein, dankbar auf das zu schauen, was im Holy-Spring-Cours in den letzten Jahren geworden und gewachsen ist. Am Anfang der Kurswerdung haben sich die Mitbrüder mit einem Symbol aus dem Heiligtum identifiziert. Daran erinnern wir uns nun nochmals. Dann gehen wir in die Stille und das Gebet als nähere Vorbereitung auf die Heilige Messe mit Kontrakterneuerung.

Diese beginnt um 17.00 Uhr. Wir feiern heute das Fest des Heiligen Apostels Thomas. Father Steven als Kursführer hält die Predigt. Danach erneuern die Mitbrüder Boboy, Steven und Nelbert mit dem Zingulum, das Pater Kentenich unserer Gemeinschaft in Milwaukee geschenkt hat, ihren Kontrakt mit unserer Gemeinschaft für drei weitere Jahre. Ich schenke ihnen je ein Buch mit Texten von Pater Kentenich für ihr Vaterstudium und je ein Kreuz der Einheit. 

Kontrakterneuerung (vl) Fr. Boboy, Fr. Steven, Rev. Nelbert

Kontrakterneuerung (vl) Fr. Boboy, Fr. Steven, Rev. Nelbert

Nach der Heiligen Messe erneuern alle, die die Heilige Messe mitgefeiert und das Liebesbündnis geschlossen haben, draußen an der Vaterstatue das Liebesbündnis. Wir sind dabei durch das Zingulum von Pater Kentenich miteinander verbunden.

Kontrakterneuerung
Kontrakterneuerung
 

Ich freue mich auch, dass mich ein Ehepaar anspricht. Die beiden sind nach vielen Jahren der Arbeit in Saudi Arabien nun in ihre Heimat Cebu zurückgekehrt. Ihre Kinder leben und arbeiten in Australien. Sie waren lange nicht mehr hier am Heiligtum und bieten ihre Mitarbeit an. Sie wollen sich hier gern engagieren. Ich verweise auf die Schwestern und diese vereinbaren mit dem Ehepaar einen baldigen Termin, um die Möglichkeit ihrer Mitarbeit konkret abzusprechen. So ist der heutige Abend wirklich besonders gesegnet.

Im Retreat-Haus unten wartet ein festlich geschmückter Tisch auf uns. Die Schwestern haben extra auch Krabben besorgt, die wir uns munden lassen. Die Mitbrüder zeigen Armin und mir, wie man an das köstliche Fleisch kommt.  

Phil2019

 

Abendessen nach der Kontrakterneuerung mit krebsen
Abendessen nach der Kontrakterneuerung mit krebsen

 

 

 

 

 

 

Wir versuchen, Stephan Müller per Video-WhatsApp anzurufen. Er war 2015 zwei Monate lang hier in den Philippinen und unsere Mitbrüder erinnern sich sehr gern an ihn. Zumindest können wir ihm eine Nachricht schicken und er antwortet uns später darauf.

Mit Schwester Elisabeth und Schwester Cheryl haben wir noch einen Gesprächstermin: wir tauschen uns darüber aus, wie wir das „Cor unum in Patre“ hier in den Philippinen stärken können. Wie können unsere Mitbrüder und die Schwestern noch besser und intensiver die Schönstattbewegung hier aufbauen? Sr. Elisabeth ist es wichtig, dass wir nicht nur auf die Kampagne der „pilgernden Gottesmutter“ schauen, so wichtig sie als Fundament für Schönstatt ist. Wir müssen unseren Blick auf Menschen richten, die mehr wollen und diese dann auch begleiten und führen. Nur so kann Schönstatt in diesem Land weiter Fuß fassen und aufgebaut werden. Sr. Elisabeth ist beim Gespräch ganz emotional. Es ist uns allen klar, wie wichtig es ihr ist, uns für diese Zusammenarbeit zu gewinnen. Es ist ein wichtiges und intensives Gespräch, bei dem wir Absprachen treffen, wie wir künftig besser und intensiver zusammenarbeiten können.

Fortsetzung  

 

 
 

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